Menschen wegen etwas abzuwerten, das sie nicht hier und jetzt ändern können, ist keine Ehrlichkeit. Das ist einfach nur dummes Arschlochverhalten mit Mikrofon.
Und nein, bevor wieder die Küchenpsychologen einfliegen:
Es geht mir nicht um dieses weichgespülte
„Worte können weh tun“.
Nicht wirklich.
Worte tun meistens nur dann weh, wenn sie etwas treffen, das im Menschen selbst längst aktiv ist.
Die eigentliche Wunde kommt oft nicht von außen.
Sie wird innen bestätigt.
Aber das ändert nichts an dem Punkt:
Wer andere wegen Aussehen, Gewicht, Körperform oder sonst irgendetwas abwertet, das nicht per Fingerschnippen verschwunden ist, offenbart damit nicht Mut.
Nicht Direktheit.
Nicht Haltung.
Sondern einen Charakter, der irgendwo zwischen billig, erbärmlich und komplett unnötig pendelt.
Denn mal ehrlich:
Was ist das bitte für eine Heldentat?
Auf etwas hinzuweisen, das der andere mit hoher Wahrscheinlichkeit jeden Tag im Spiegel sieht?
Wow.
Sherlock mit Sozialschaden.
Gerade beim Gewicht ist es doch komplett lächerlich.
Wer fett ist, weiß das.
Auch ohne deinen sinnfreien Kommentar aus der moralischen Gosse.
Und nein, dieser ganze Body-Positive-Kram ändert daran nichts.
Die meisten wissen sehr genau, wie sie aussehen.
Sie brauchen keinen Vollhonk, der glaubt, seine Geschmacklosigkeit wäre jetzt ein wertvoller Beitrag zur Realität.
Der Unterschied ist simpel:
Der andere kann abnehmen.
Mit Zeit.
Mit Mühe.
Mit Disziplin.
Mit Monaten.
Vielleicht mit Jahren.
Du dagegen bleibst sehr wahrscheinlich das, was du jetzt schon bist:
ein charakterlich unterentwickelter Vollpfosten mit der emotionalen Reife eines kaputten Einkaufswagens.
Nicht jeder, der hart redet, ist ehrlich.
Manche sind einfach nur primitive Selbstdarsteller, die sich für stark halten, weil sie nach unten treten.
Das ist keine Wahrheit.
Das ist keine Direktheit.
Das ist einfach nur menschlicher Ausschuss mit Sendebewusstsein.
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