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Menschen machen sich erstaunlich viele Gedanken darüber, was einmal von ihnen bleiben

Menschen machen sich erstaunlich viele Gedanken darüber, was einmal von ihnen bleiben wird.

Ihr Vermächtnis.
Ihre Spuren.
Wie man sich später an sie erinnern wird.

Fast so, als würde das Leben eine Art PR-Kampagne für die Zeit nach dem eigenen Tod sein.

Mike Tyson wurde einmal gefragt, was seine Hinterlassenschaft sein wird.

Seine Antwort war sinngemäß ziemlich simpel:

Das kümmert ihn nicht.

Er lebt sein Leben nicht dafür, dass irgendwann einmal jemand über ihn nachdenkt, wenn er längst nicht mehr da ist.

Ich fand diese Haltung interessant.

Denn wenn man ehrlich ist, verbringen viele Menschen erstaunlich viel Zeit damit, ihr Bild in den Köpfen anderer zu verwalten.

Was denken sie über mich?
Wie wirke ich?
Wie werde ich einmal gesehen werden?

Dabei passiert das Leben immer nur an einem Ort.

Jetzt.

Nicht in den Erinnerungen anderer Menschen in zwanzig Jahren.

Vielleicht liegt genau darin eine ziemlich entspannte Art zu leben.

Nicht ständig darüber nachzudenken, welche Geschichte andere einmal über dich erzählen könnten.

Sondern einfach dein Leben zu leben.

Der Rest erledigt sich sowieso von selbst.

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