LifeArchitect.at • Selbstführung beginnt, wo Selbstbetrug endet.

Funstuff.at ist eines dieser Projekte, die nicht aus irgendeinem seelenlosen Konzernkeller gefallen sind, wo

Funstuff.at ist eines dieser Projekte, die nicht aus irgendeinem seelenlosen Konzernkeller gefallen sind, wo acht Menschen in beigen Hemden entscheiden, was „lustig für die Zielgruppe“ sein könnte. Es ist ein Shop mit Designs, Humor, Haltung und diesem kleinen Funken Eigenwilligkeit, den man in einer Welt voller glattgebügelter Massenware fast schon als zivilen Ungehorsam bezeichnen kann. Natürlich kann man weiter bei den großen Plattformen bestellen, die einem Produkte liefern, die sich anfühlen, als hätte ein Algorithmus sie beim Einschlafen ausgespuckt. Kann man machen. Muss man aber nicht.

Hinter so einem Projekt steckt mehr als ein paar Motive auf Produkten. Da steckt Zeit drin, Arbeit, Zweifel, Ideen, verworfene Ideen und dieser leicht wahnsinnige Glaube, dass irgendwo da draußen Menschen sind, die genau ein Design sehen und denken: Ja, verdammt, das passt. Zu mir. Zu meinem Humor. Zu jemandem, der genau so tickt. Und genau darum geht es bei Funstuff.at nicht nur ums Kaufen, sondern um diese kleinen Treffer, bei denen ein Motiv nicht einfach Deko ist, sondern eine Haltung mit Druckfläche.

Und ja, Unterstützung heißt nicht automatisch, dass du sofort den Warenkorb vollballern musst, als würde morgen der Kapitalismus abgeschaltet. Manchmal reicht es schon, durch den Shop zu stöbern. Den Link weiterzuschicken. Jemandem ein Motiv zu zeigen, bei dem du denkst: Das ist exakt dein Ding. Sichtbarkeit ist für kleine Projekte kein nettes Extra, sondern Sauerstoff. Und wer kleine Projekte mag, aber nie über sie spricht, bewundert im Grunde eine Pflanze und gießt sie mit Gedanken und guter Absicht, was botanisch betrachtet eher mäßig erfolgreich ist.

Vielleicht findest du auf Funstuff.at etwas für dich. Vielleicht auch nicht. Vielleicht findest du aber etwas für jemanden, der genau diesen Humor, dieses Design oder diese kleine freche Aussage feiern würde. Und manchmal ist das schon genug: nicht alles still konsumieren, nicht alles im inneren „find ich gut“-Ordner ablegen, sondern etwas weitergeben, wenn es passen könnte. Kleine Projekte wachsen nicht durch Magie, sondern durch Menschen, die nicht nur nicken, sondern handeln.

Und weil das hier nicht als Einbahnstraße gedacht ist: Hast du selbst ein Projekt am Start? Ein Angebot? Einen Shop, eine Idee, ein Buch, eine Dienstleistung, irgendwas, woran du arbeitest und das mehr Sichtbarkeit verdient? Dann hau es in die Kommentare. Nicht schüchtern danebenstehen wie ein Praktikant auf seiner ersten Netzwerkveranstaltung. Rein damit. Wie meine Frau immer so schön sagt: Gemeinsam ist man weniger allein.

Ich lade dich also ein: Schau bei Funstuff.at vorbei, stöbere durch, lach vielleicht kurz, denk an jemanden, teile den Link oder gönn dir etwas, wenn es passt. Kein künstliches Marketing-Geschrei, kein „nur heute“-Theater, kein Betteln mit trauriger Hintergrundmusik. Einfach ein ehrlicher Hinweis auf ein Projekt, das von echten Menschen lebt, nicht von Konzernnebel und Werbebudget mit Steroiden. Hier geht’s lang: https://funstuff.at

Am Ende lebt ein Projekt nicht nur von Käufen. Es lebt von Empfehlungen, Kommentaren, Weiterleitungen, kleinen Gesten und Menschen, die verstehen, dass Support nicht erst zählt, wenn er groß und laut ist. Also schau rein, teile gern, und wenn du selbst etwas hast, das gesehen werden sollte, dann nutz die Kommentarspalte. Kleine Projekte brauchen keine stillen Fans. Sie brauchen Menschen, die ab und zu den Mund aufmachen.

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