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Ben und Julian Reichelt bei ungeskriptet: Was Freiheit kostet

Von Wolfgang Kamper-Mellitzer · Nachtwolf

Die Freiheit ist ein hohes Gut, solange sie die Gästeliste nicht durcheinanderbringt. Sobald der eigene Name fehlen könnte, wird aus dem aufrechten Freigeist erstaunlich schnell ein verständnisvoller Teilnehmer am betreuten Denken.

Ben und Julian Reichelt bei ungeskriptet: Ein Gespräch mit Gegenfragen

Wieder mal ein Gespräch von und mit Ben, für das du dir unbedingt Zeit nehmen solltest. Diesmal sitzt Julian Reichelt bei {ungeskriptet}, bekannt als ehemaliger Bild-Chefredakteur und als Gesicht von Achtung, Reichelt!. Über drei Stunden sprechen die beiden über Medien, Macht, Corona, gesellschaftliche Anpassung und darüber, was Menschen öffentlich vertreten und hinter geschlossenen Türen erzählen. Das klingt zunächst nach einem Abendprogramm für Leute, deren Blutdruckmessgerät bereits eine eigene Kundenkarte besitzt. Tatsächlich steckt darin wesentlich mehr als die nächste Gelegenheit, sich fachgerecht aufzuregen.

Denn Ben hat eine erfreulich lästige Eigenschaft: Er fragt weiter, wenn eine Antwort gerade dabei ist, es sich bequem zu machen. Er lässt seinen Gast erzählen und greift anschließend nach dem Faden, den andere Gesprächsführer höflich unter dem Teppich verschwinden lassen würden. Besonders interessant wird es, wenn Reichelt das Zusammenspiel von Medien und Macht beschreibt und Ben sinngemäß wissen will, welchen Anteil er selbst daran hatte. Schließlich saß da jemand jahrelang ziemlich weit vorne im Maschinenraum. Die Eintrittskarte dafür dürfte kaum bei einer Tombola gewonnen worden sein.

Genau diese Spannung macht das Gespräch sehenswert. Reichelt schildert seine Erfahrungen als jemand, der Zugang hatte, Einfluss besaß und die handelnden Personen persönlich kennt. Zugleich erzählt er aus der Perspektive eines Mannes, der seinen Platz im bisherigen Umfeld verloren und anschließend etwas Neues aufgebaut hat. Ben nimmt diese Perspektive ernst und fragt nach den Widersprüchen darin. Dadurch entsteht ein Gespräch, in dem du einem Menschen beim Erklären seiner Welt zuhören kannst, einschließlich jener Stellen, an denen die Erklärung an seine eigene Geschichte stößt.

Wir haben uns inzwischen an eine merkwürdige Form öffentlicher Kommunikation gewöhnt. Menschen begegnen einander, um möglichst zuverlässig jene Sätze auszutauschen, die ihre jeweiligen Anhänger bereits auswendig können. Anschließend erklären beide Seiten, wie wichtig der Dialog sei, und veröffentlichen den Ausschnitt, in dem der andere besonders ungünstig schaut. Erkenntnis wird dabei behandelt wie das Gemüse beim Schnitzel: Es soll vorhanden sein, darf den eigentlichen Genuss allerdings keinesfalls beeinträchtigen. Ben nimmt sich hier die Freiheit, das Gespräch länger dauern zu lassen als die Geduld der üblichen Empörungsverwaltung.

Was eine Parkhauskarte über Zugehörigkeit verrät

Eine der stärksten Stellen handelt ausgerechnet von einer Parkhauskarte. Ben erzählt, wie er nach einem beruflichen Wechsel innerhalb eines Konzernumfelds plötzlich nicht mehr im gewohnten Parkhaus parken durfte. Rational betrachtet war das eine organisatorische Kleinigkeit. Emotional fühlte es sich für ihn wesentlich größer an, weil mit dem Zugang zugleich ein Stück Zugehörigkeit verschwunden war. Da steht plötzlich die ganze große Debatte über gesellschaftlichen Ausschluss vor einer Schranke und wartet darauf, dass das rote Licht wieder grün wird.

Mein innerer NachtWolf hätte dazu eine ziemlich nüchterne Frage: „Wie unabhängig ist dein Denken, wenn schon der Besucherparkplatz deine Identität beschädigt?“ Die Geschichte ist gerade deshalb so gut, weil Ben sich damit selbst auf den Tisch legt. Er erklärt die Anpassungsbereitschaft anderer Menschen über ein Gefühl, das er aus eigener Erfahrung kennt. Das ist erheblich interessanter als die übliche Inszenierung, in der ausschließlich die anderen feige sind. Auch der überzeugte Individualist möchte gelegentlich, dass der Pförtner ihn erkennt.

Wer Zugehörigkeit nur für ein Thema unsicherer Jugendlicher hält, sollte einmal beobachten, wie erwachsene Menschen auf eine ausgebliebene Einladung reagieren. Da werden ganze Weltbilder erschüttert, weil ein Empfang ohne ihre Anwesenheit stattgefunden hat. Der Mensch kann erstaunlich viel Kritik ertragen, solange sein Namensschild weiterhin auf dem richtigen Tisch liegt. Wird es entfernt, beginnt häufig die philosophische Neubewertung der eigenen Überzeugungen. Vielleicht war die Sache mit dem freien Wort doch etwas komplizierter, als man damals im Interview so selbstbewusst erklärt hatte.

Ben und Reichelt kommen auf die Frage, weshalb selbst Menschen mit Geld und Einfluss vor einem Bruch mit ihrem Umfeld zurückschrecken. Finanzielle Unabhängigkeit klingt schließlich nach einer ausgezeichneten Voraussetzung, um offen zu sprechen. Trotzdem bleibt die Aussicht, Freunde, Ansehen, Zugang oder berufliche Bedeutung zu verlieren. Ein gut gefülltes Konto beantwortet die Frage nach dem eigenen Platz im Leben nur begrenzt. Man kann sämtliche Rechnungen bezahlen und sich dennoch davor fürchten, dass beim nächsten Anruf niemand mehr abhebt.

Das lässt sich wunderbar an anderen beobachten und deutlich unangenehmer an sich selbst. Vielleicht kennst du den Moment, in dem du in einer Besprechung etwas sagen möchtest und zunächst die Gesichter der anderen prüfst. Deine Einschätzung steht eigentlich fest, benötigt offenbar trotzdem noch die Freigabe durch die Raumtemperatur. Also formulierst du vorsichtiger, lässt einen entscheidenden Punkt weg oder wartest darauf, dass jemand Mutigeres beginnt. Hinterher erklärst du dir, du hättest strategisch gehandelt, was selbstverständlich wesentlich professioneller klingt als Angst vor schlechter Stimmung.

Medien, Macht und der Preis des Widerspruchs

Hier wird das Wort „System“ interessant, das im Gespräch immer wieder auftaucht. Bei Reichelt steht es für ein Geflecht aus Macht, Medien, Institutionen und gesellschaftlichen Erwartungen. Für den Alltag lohnt sich zusätzlich eine kleinere Betrachtung: Ein Umfeld kann Anpassung belohnen, ohne dass jeden Morgen ein geheimer Oberaufseher die Tagesbefehle verschickt. Einladungen, Karrierechancen, anerkennende Blicke und demonstratives Schweigen erledigen bereits einiges. Die Hausordnung muss gar nicht ausgehängt werden, wenn jeder ungefähr weiß, welcher Satz den Schlüssel kosten könnte.

Besonders deutlich wird dieser Konflikt in Reichelts Rückblick auf die Coronazeit. Er erzählt von seiner damaligen Arbeit, von Auseinandersetzungen um Berichterstattung und von dem Druck, den er dabei erlebt habe. Seine Schilderungen sind scharf, persönlich und stellenweise voller unverarbeiteter Empörung. Ben fragt, ob es zur journalistischen Aufgabe nicht gerade gehöre, Gegenwind auszuhalten. Damit steht plötzlich eine sehr erwachsene Frage im Raum: Was bedeutet eine Überzeugung, sobald ihre Vertretung tatsächlich unangenehm wird?

Diese Frage lässt sich auf erschreckend viele Lebensbereiche übertragen. Wir erklären Ehrlichkeit zum Wert und reagieren beleidigt, sobald jemand eine ehrliche Antwort liefert, die unsere Planung stört. Wir wünschen uns selbstständig denkende Mitarbeiter und belohnen zuverlässig jene, die unsere Gedanken besonders freundlich wiederholen. Wir beklagen die Oberflächlichkeit öffentlicher Debatten und lesen bevorzugt Beiträge, deren Ergebnis schon in der Überschrift unsere Zustimmung beantragt. Der Wunsch nach Freiheit ist weit verbreitet; die Bereitschaft, ihre Zumutungen auszuhalten, hat offenbar längere Lieferzeiten.

Im Gespräch beschreibt Reichelt auch private Begegnungen mit politischen Entscheidungsträgern während der Pandemie. Besonders brisant ist dabei seine Darstellung einer Kluft zwischen öffentlich vertretenen Regeln und privatem Verhalten. Ben bleibt an der Frage hängen, was es bedeutet, selbst Teil dieses privilegierten Kreises gewesen zu sein. Genau dort bekommt das Gespräch Tiefe, weil Macht plötzlich als angenehme Erfahrung sichtbar wird. Wer wissen will, weshalb Menschen an einem Umfeld festhalten, sollte gelegentlich dessen Komfort besichtigen, bevor er große Charakterdiagnosen verteilt.

Es ist leicht, ein exklusives Hinterzimmer von draußen abzulehnen. Drinnen könnten ein interessanter Gesprächspartner, ein gutes Essen und das schmeichelhafte Gefühl warten, zu den wenigen Eingeweihten zu gehören. Auf einmal wirken jene Verhältnisse, die man öffentlich kritisch betrachtet, persönlich ausgesprochen gastfreundlich. Die eigene Nähe zur Macht lässt sich dann hervorragend als notwendige Voraussetzung guter Arbeit beschreiben. Das kann im Einzelfall stimmen und verdient gerade deshalb die regelmäßige Frage, wann Zugang die Recherche ermöglicht und wann er beginnt, ihr die Richtung vorzugeben.

Vertrauen und die Kunst des Weglassens

Ben spricht außerdem über Vertrauen und darüber, wie entscheidend das Weggelassene sein kann. Eine Erzählung kann aus vielen korrekten Einzelheiten bestehen und trotzdem am entscheidenden Punkt vorbeiführen. Wer den Tagesablauf lückenlos schildert und die eine relevante Begegnung ausspart, hat eine beachtliche Menge Wahrheit geliefert. Der Empfänger steht anschließend dennoch mit dem falschen Bild da. Für diese Kunst braucht es keine besonders raffinierte Lüge, manchmal genügen eine saubere Auswahl und die Hoffnung, dass niemand nachfragt.

Das betrifft auch unsere privaten Selbstdarstellungen. Du kannst dir deine Woche vollständig erklären und dabei ausgerechnet jene Entscheidung überspringen, für die du Verantwortung übernehmen müsstest. Dann waren die Umstände schwierig, die anderen kompliziert und der Zeitpunkt denkbar ungünstig. All das mag zutreffen, während die eigene Bequemlichkeit diskret im Nebenzimmer wartet. Selbstbetrug besteht häufig aus einer tadellos aufgeräumten Geschichte, in der der wichtigste Bewohner aus Datenschutzgründen unerwähnt bleibt.

Erfrischend ist, dass Ben seinen Gast bei solchen Fragen nicht einfach in die bequeme Rolle des geläuterten Außenseiters entlässt. Wer früher dazugehört hat und heute dagegenhält, bringt wertvolle Erfahrungen mit. Zugleich bleibt interessant, was er damals gesehen, mitgetragen, genossen oder unterschätzt hat. Eine neue Position löscht die alte Beteiligung schließlich nicht automatisch aus. Sonst könnten wir sämtliche Probleme dieser Welt durch einen Wechsel des Profilbilds erledigen und hätten endlich wieder Zeit für die wirklich dringenden Dinge, beispielsweise die nächste Grundsatzdiskussion.

Vom Insider zum Außenseiter: Reichelts Neuanfang

Reichelt räumt an einer Stelle ein, dass er nicht sicher wissen könne, ob er den Bruch freiwillig genauso vollzogen hätte. Für mich gehört diese Unsicherheit zu den aufschlussreichsten Momenten. Sie unterbricht die verführerische Geschichte vom Menschen, der seinen Weg jederzeit vollständig überblickt und entschlossen gewählt hat. Manchmal entsteht ein Neuanfang, weil die bisherige Tür geschlossen wird. Erst danach zeigt sich, ob jemand vor ihr sitzen bleibt oder anfängt, an einer anderen Stelle etwas aufzubauen.

Der Aufbau von NIUS ist im Gespräch deshalb auch mehr als eine Geschichte über ein neues Medienangebot. Reichelt erzählt von seiner Arbeit, seiner Energie und dem Wunsch, mit einem eigenen Projekt Wirkung zu entfalten. Ben interessiert sich dafür, was aus dem Verlust einer alten Position entstehen kann. Da liegt ein Gedanke, der über die Medienbranche hinausreicht: Eine Niederlage kann den Handlungsspielraum verändern, ohne dir die anschließende Arbeit abzunehmen. Der neue Anfang besitzt leider keine Funktion, mit der sich sämtliche Mühen der Umsetzung überspringen lassen.

Natürlich wäre es angenehm, nach einer Enttäuschung sofort zum weisen Menschen mit klarem Blick zu werden. In der Realität schleppt man seine Kränkungen, Gewohnheiten und Lieblingsausreden häufig ins neue Kapitel mit. Die haben erstaunlich wenig Gepäck und finden überall einen Platz. Deshalb lohnt sich bei jedem Aufbruch die Frage, was du künftig anders tun willst und welchen alten Reflex du gerade nur neu eingekleidet hast. Ein anderes Umfeld allein führt schließlich noch kein ehrliches Gespräch mit dir.

Islamismus, Israel und Erfahrungen als Kriegsreporter

Die Folge bleibt dennoch keineswegs bei dieser persönlichen Ebene stehen. Es geht um Islamismus, Antisemitismus, Israel, Religionsfreiheit, politische Entwicklungen und Reichelts Erfahrungen als Kriegsreporter. Ben hakt auch dort nach, etwa bei der Unterscheidung zwischen Muslimen und Islamisten oder beim Verhältnis von Israelkritik und Antisemitismus. Gerade diese Bandbreite macht die lange Form reizvoll. Du hörst, wie Positionen zusammenhängen, woher ihre Schärfe kommt und welche Fragen sich ergeben, sobald jemand mehr Zeit bekommt als für einen sendefähigen Schlagabtausch.

Die Passagen über seine Reporterzeit geben dem Gespräch zudem einen anderen Klang. Reichelt erzählt von gefährlichen Situationen, seiner Arbeit in Kriegsgebieten und der Bedeutung, die Journalismus für ihn hatte. Dadurch wird nachvollziehbarer, weshalb manche Themen für ihn weit über eine gewöhnliche politische Meinungsverschiedenheit hinausgehen. Eine Biografie liefert den Hintergrund einer Haltung, und diesen Hintergrund kennenzulernen kann ein Gespräch erheblich vertiefen. Der Mensch am Tisch bekommt Konturen, die in einem empörten Kurzclip kaum Platz hätten.

Du musst währenddessen übrigens kein Aufnahmeformular für irgendein Lager unterschreiben. Du kannst einen Gedanken überzeugend finden, beim nächsten widersprechen und eine dritte Frage zunächst offenlassen. Diese Möglichkeit steht Erwachsenen weiterhin zur Verfügung, auch wenn manche Kommentarspalten ihren Gebrauch für einen schweren Loyalitätsverstoß halten. Mein innerer NachtWolf würde vermutlich anmerken, dass ein eigener Kopf erstaunlich wenig bringt, wenn seine Benutzung erst nach Zustimmung der Fangruppe erfolgt. Dann hat man immerhin ein individuelles Gehäuse für kollektiv gelieferte Inhalte.

Meinungsfreiheit zwischen eigenem Kopf und Gemeinschaft

Besonders schön wird dieser Widerspruch am Ende der Folge. Auf Bens Frage nach einer Botschaft für sich selbst antwortet Reichelt mit „We shall never surrender“. Ben bemerkt, dass am Ende eines Gesprächs, in dem so stark für das Individuum argumentiert wurde, ausgerechnet ein Satz mit „Wir“ steht. Daraus entsteht noch einmal eine interessante Schleife über Gemeinsamkeit, Freiheit und die Frage, wann Menschen zusammenstehen müssen. Genau für solche Momente lohnt es sich, einem langen Gespräch bis zum Schluss zu folgen.

Denn ein selbstständiger Mensch lebt schließlich unter anderen Menschen. Er braucht Beziehungen, Zusammenarbeit und gelegentlich Unterstützung, während er zugleich seine Urteilsfähigkeit behalten möchte. Das wird schwierig, sobald Zugehörigkeit verlangt, wesentliche Fragen zu verschweigen oder die eigene Wahrnehmung ständig passend zu machen. Eine tragfähige Gemeinschaft sollte einen erwachsenen Einwand aushalten können, ohne sofort die gesamte Beziehung zur Abstimmung zu stellen. Andernfalls ist die viel beschworene Verbundenheit offenbar an Bedingungen geknüpft, die man im Kleingedruckten versteckt hat.

Deshalb meine Empfehlung: Nimm dir für dieses Gespräch bewusst Zeit und hör tatsächlich zu. Die Folge findest du hier: https://www.youtube.com/watch?v=VY9G2VmAe4s. Lass dich auf die Themen ein, auf Bens Nachfragen und auf jene Momente, in denen eine Antwort eine weitere Frage öffnet. Wenn du dabei gelegentlich innerlich widersprichst, funktioniert dein Kopf offenbar noch. Es wäre schade, diese erfreuliche Restfunktion ausgerechnet beim Hören eines Gesprächs über Meinungsfreiheit stillzulegen.

Authentizität und Selbstverantwortung im eigenen Alltag

Und dann wird es irgendwann persönlich, selbst wenn du ursprünglich nur wegen der Medienkritik eingeschaltet hast. Du kannst über drei Stunden lang über Anpassung, Abhängigkeit und die Angst vor Ausschluss nachdenken und anschließend wieder jene Rolle spielen, die dir seit Jahren zu eng ist. Vielleicht liegt genau darin die unangenehmste Anschlussfrage dieser Folge: Wo bezahlst du deine Zugehörigkeit mit Aussagen oder Entscheidungen, hinter denen du längst nicht mehr stehst? Diese Rechnung kommt selten mit Briefkopf. Meistens merkst du nur, dass du dich nach bestimmten Begegnungen wieder ein kleines Stück weniger ernst nimmst.

Wenn du an diesem Punkt genauer hinschauen möchtest, kann „Authentizität Ungefiltert: NachtWolfs Guide zu einem ungeschönten Selbst“ eine passende Möglichkeit sein. Das Buch beschäftigt sich mit Selbstbild, Reflexion, unabhängigem Denken und der Frage, wie du einen eigenen Weg findest, während gesellschaftliche Rollen und Erwartungen mitreden. Im Kontext dieses Gesprächs liegt sein Mehrwert genau dort: die großen Fragen nach Freiheit und Anpassung an das eigene Verhalten heranzulassen. Schau es dir unter https://ungefiltert-authentisch.lifearchitect.at/ an, wenn du herausfinden willst, welche deiner Überzeugungen tatsächlich deine sind und welche du hauptsächlich pflegst, weil sie dir einen angenehmen Platz sichern.

Vielleicht weißt du das längst und hast bloß einen erstaunlich leistungsfähigen Aufschubapparat aufgebaut. Dann kann „Reiß dich mal zusammen, du Lappen!“ der passendere nächste Schritt sein: Das Buch setzt bei Selbstverantwortung, Ausreden, Disziplin und mentaler Führung an. Sein Bezug zur Folge liegt in jener Stelle, an der Erkenntnis eine Entscheidung verlangt und deine innere Rechtsabteilung vorsorglich zwanzig Gründe für eine Vertagung vorlegt. Wenn du deine Handlungsmöglichkeiten wieder ernster nehmen möchtest, findest du es unter https://lappen.lifearchitect.at/. Denn irgendwann wäre es schon ein bemerkenswerter Fortschritt, wenn deine Freiheit mehr bewirken dürfte als die Auswahl dessen, worüber du dich heute Abend aufregst.

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