Was du nicht änderst, das wählst du bewusst!

Weißt du, es gibt diesen Satz, der erstmal hart klingt, aber irgendwann anfängt, unangenehm wahr zu sein, wenn man ihn wirklich an sich ranlässt.

Was du nicht änderst, das wählst du bewusst.

Nicht, weil du es aktiv feierst.
Nicht, weil du es gut findest.
Sondern weil du jeden Tag entscheidest, es so zu lassen, wie es ist.

Wir reden uns gern ein, dass wir keine Wahl haben. Dass die Umstände halt so sind. Dass jetzt gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist. Dass man erst noch etwas klären, verstehen oder aufarbeiten muss. Und natürlich gibt es Dinge, die man nicht von heute auf morgen ändern kann.

Aber es gibt einen Unterschied zwischen „ich kann nicht“ und „ich ändere es nicht“.

Alles, was du dauerhaft tolerierst, wird irgendwann Teil deines Lebens. Nicht, weil es sein müsste, sondern weil du es mitträgst. Jeder Tag, an dem du nichts veränderst, ist eine stille Zustimmung. Keine dramatische Entscheidung, sondern eine leise, wiederholte Wahl.

Das ist unbequem.
Weil es Verantwortung zurückholt.

Es ist leichter, auf Umstände zu zeigen, auf andere Menschen, auf Systeme. Schwerer ist es, sich einzugestehen, dass man bleibt, obwohl man längst weiß, dass es einem nicht gut tut. Dass man aushält, obwohl man gehen könnte. Dass man schweigt, obwohl man sprechen sollte.

Veränderung beginnt nicht mit Mut.
Sie beginnt mit Ehrlichkeit.

Mit der Ehrlichkeit, sich selbst nicht mehr zu erzählen, dass man feststeckt, wenn man eigentlich stehenbleibt. Und mit der Bereitschaft, den Preis der Veränderung höher zu gewichten als den Preis des Bleibens.

Denn das Bleiben kostet auch.
Nur leiser.

Was du nicht änderst, das wählst du.
Und sobald dir das klar wird, liegt die Verantwortung nicht mehr irgendwo da draußen.
Sondern genau da, wo sie hingehört.

Wolfgang +43 676 900 1845

My work → https://lifearchitect.at/bio/

Support my content: Like. Share. Follow.

or buy me a beer

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Related Posts

Werde der Architekt deines Lebens!

Newsletter