Die Wahrheit über „spirituelle Hilfesteller“

Warum ständiges „Das kenne ich auch“ ein rotes Warnsignal ist

Spiritualität zieht Menschen an, die Antworten suchen.
Und genau dort tauchen sie auf wie Motten im Kerzenladen:
diese „spirituellen Hilfesteller“, die bei jedem deiner Probleme mit dem Satz kommen:
„Das kenn ich, das hatte ich auch.“

Klingt empathisch.
Klingt warm.
Klingt vertrauenswürdig.

Aber meistens ist es psychologisches Clickbait mit Heiligenscheinfilter.


Warum dieses ständige „Ich hab das auch erlebt“ manipulativ ist

Die Masche ist simpel, alt und perfide effektiv.

1. Sofortige Identifikation (Fake-Connection)

Der „Guru“ stellt sich emotional neben dich.
Das Ziel:
Du sollst glauben, dass ihr auf der gleichen Frequenz schwingt.
Smart, aber durchschaubar.

2. Erfahrungsinflation

Wenn jemand ALLES erlebt hat,
Burnout, toxische Beziehungen, finanzielle Ruinen, spirituelles Erwachen, Kindheitstrauma, Karma-Reinigung,
dann ist er kein Lehrer.
Dann ist er ein Story-Katalog.

3. Verkaufspsychologie im Räucherstäbchenmantel

Je mehr du denkst „Der versteht mich“,
desto eher kaufst du seine Sessions, Retreats, Energie-Pakete oder „Transformations-Journey“.

Das ist kein Mitgefühl.
Das ist Marketing mit Chakren-Aufkleber.


Die brutale Realität:

Echte Lehrer sagen NICHT „Ich kenn das auch“.

Sie sagen:
„Erzähl mir, wie DU es erlebst.“

Ohne Show.
Ohne Bühne.
Ohne drölf angebliche Parallelen zur eigenen Lebensgeschichte.

Weil echte Begleitung Raum schafft.
Keine Abhängigkeit.


Spiritueller Selbstbetrug: Warum du selbst Teil des Problems wirst

Harter Satz, aber nötig:
Du gibst dein Hirn freiwillig ab.

Wenn du nach einfachen Antworten suchst,
hörst du auf, selbst zu denken.
Und plötzlich hat der „Guru“ mehr Macht über deine Entscheidungen als du selbst.

Spiritualität ist kein Freizeitpark.
Du bekommst dort keinen Fast-Pass zur Selbsterkenntnis.
Und sicher keinen Rabattcode für Lebensverantwortung.


Woran du echte vs. falsche spirituelle Begleitung erkennst

Echte Begleitung:

  • stellt Fragen
  • hört zu
  • verkauft nicht automatisch Lösungen
  • respektiert deine Autonomie
  • baut keine emotionale Abhängigkeit auf

Falsche Hilfesteller:

  • haben „alles erlebt“
  • fühlen „alles mit“
  • versprechen schnelle Transformation
  • pushen teure Programme früh
  • nutzen emotionale Schwäche als Verkaufsargument

Wenn dir jemand ständig „Ich fühl das genauso“ sagt,
fühlt er oft nur eins:
dein Potenzial als Umsatzquelle.


Dein Next Step: Der Reality-Check

Kurz, schmerzlos, effektiv:

  • Frage nach Details.
    90 % der Fake-Gurus zerbröseln, wenn du konkret wirst.
  • Erkenne Muster.
    Wer immer dieselbe empathische Standardreaktion liefert, ist nicht spirituell.
    Er ist ein Automat.
  • Hol dir echte Klarheit, nicht Trostzucker.
    Trost ist billig.
    Klarheit ist selten.
    Und genau deshalb wertvoll.

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